2. Zielgruppenorientierte Präventionsstrategie in der gesetzlichen Unfallversicherung
Ausgangslage:
Die gesetzlichen Unfallversicherungsträger (Berufsgenossenschaften, Unfallkassen) befinden sich auf dem Weg des Wandels vom traditionellen Verwalter von Leistungen zu modernen Dienstleistern. Die künftigen strategischen Kernkompetenzen liegen in den Bereichen der kundenorientierten Prävention, der betrieblichen Gesundheitsförderung und des Gesundheitsmanagement. Als Grundlage für die Entwicklung der Präventionsstategie war eine fundierte Ist-Analyse der Präventionstätigkeit des Unfallversicherers im Markt erforderlich.
Umsetzung:
Repräsentative Telefonbefragung von Führungskräften und operativen Verantwortlichen
Ergebnis:
Ermittlung von Stärken und Verbessungspotenzialen der Prävention. Trotz klarem und gutem Produktportfolio werden die Hauptzielgruppen nicht optimal erreicht. Konkrete Umsetzungsvorschläge zu Adressmanagement und Zielgruppenpriorisierung, zu Kommunikation, Kooperation und Marketingmaßnahmen sowie zu Vertrieb und Kampagnenmanagement wurden aufgezeigt. Der Change Management-Prozess ist eingeleitet. Die Befragungsergebnisse sind Bestandteil der Präventionsstrategie.
